Als digitales Leserbriefforum bietet Ihnen der Blog die Möglichkeit, sich persönlich einzubringen. Außerdem finden Sie an dieser Stelle regelmäßig die Kontakt-Informationen für die Leserbriefaktion des Cóndor. Wenn Sie auch an einer Brieffreundschaft interessiert sind, dann schicken Sie uns einfach eine Email mit einer kurzen Beschreibung ihrer Person an red@condor.cl
Zögern Sie nicht länger und lassen Sie uns und die anderen Leser wissen, was Sie bewegt. Kommentare und Anmerkungen können selbstverständlich sowohl auf Deutsch als auch Spanisch eingestellt werden.
Mit den besten Grüßen,
Ihr Team vom Cóndor
Hallo Condor Team,
ResponderEliminarsehr schoen, dass der Blog nun gestartet ist! Ich habe schon oefter auf Eurer Seite geschaut und freue mich, dass es jetzt auch einen Platz fuer Diskussionen gibt. Gute Idee!
Beste Gruesse,
Eure Paulina!
Hallo Cóndor!
ResponderEliminarJa, auch ich finde es nur richtig, daß ihr euch jetzt auch im WorldWideWeb zeigt. Man muss mit der Zeit gehen und sich nicht gegen den Fortschritt stellen. Also Ihr Lieben, macht weiter so!
Ich persönlich werde mich sicher öfter mal in eurem Tagebuch zu Wort melden.
Beste Grüße!
Hola equipo Cóndor...
ResponderEliminarEscribo desde Puebla, México. Los visito desde el día en que buscando periódicos internacionales en biblioweb.unam.mx supe de ustedes.
Felicidades por sus logros, su web es muy eficiente.
Atento a sus publicaciones,
Edgar Cuitláhuac Flores.
Hallo,
ResponderEliminarjetzt ist der Blog vor über einem Jahr gestartet und noch so wenige Kommentare. Vielleicht fehlt es auch an Meldungen, die man kommentieren kann??? Ohne Inhalte, keine Kommentare.
Schönen Gruß
Betrifft: Aufstand im Paradies - von Arne Dettmann im Condor
ResponderEliminarSehr geehrte Redaktion,
Ihr Artikel von Arne Dettmann ist auf den ersten Blick als PR Stunt der Familie Schiess zu erkennen. Vollkommen einseitig
und oberflächlich. Mag ja sein, dass die 'deutsche Gemeinschaft' in Chile zusammenhält, aber ich muss mich wundern, dass sie Ihr Blatt für derartige Propagandazwecke hergeben.
Durch das Internet verfolgt man auch in Deutschland die Ereignisse auf der Osterinsel ohne große zeitliche Verzögerung.
Und wer der spanischen Sprache mächtig ist, kann sich ein objektiveres Bild machen, als es Ihre Publikation ermöglicht.
Ich empfehle z.B. die Lektüre des Artikels vom 26.11.2010 von Jorge Infante Velarde von ablturismo, der die Situation hervorragend beschreibt. Neutral und fundiert:
http://www.ablturismo.com/content/view/1122232/Ocupacion-de-Hotel-Hanga-Roa-en-Isla-de-Pascua.html
Es gibt auf der Osterinsel etliche moderne und gut bis sehr gut ausgestattete Hotels, die alle ohne Blutvergiessen errichtet und betrieben werden. Auch diese Hotels lehnen sich an das know-how ausländischer Touristikpartner an, respektieren aber den Landbesitz der einheimischen RapaNuis.
Im burschikosen Kolonialstil nach Art Deutsch-Samoas, meint Frau Schiess, ohne Rücksicht auf die besonderen und komplizierten gesellschaftlichen und geschichtlichen Verhältnisase auf der Osterinsel mit dem Kopf durch die Wand zu müssen, ohne Rücksicht auf Verluste. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - wieder einmal, in diesem Falle die Osterinsel.
In ihrem Artikel stellen Sie Behauptungen auf, ohne die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen. Um erhebliche, leichtsinnig eingegangene Investitionen zu retten, versucht Frau Schiess mit allen Mitteln die eingeborenen Familien zu kriminalisieren, zuletzt durch verabscheungswürdige Winkelzüge die betroffenen RapaNuis 'auszuhungern'.
Es hat seinen Grund, warum die Mühlen der chilenischen Behörden so langsam malen: Die Lage ist keineswegs so klar und eindeutig, wie Arne Dettmann das einseitig darstellt. Unabhängig vom Ausgang der juristischen Auseinandersetzung, hat Frau Schiess auf der Osterinsel viel Gras verbrannt und good will verloren. Eine 'Alemana' hat inzwischen keinen guten Ruf mehr unter der einheimischen Inselbevölkerung, worauf man man als Deutscher, egal ob Besucher oder nicht, nicht stolz sein kann.
Auch wenn die Osterinsel am anderen Ende der Welt liegt und die gesamte RapaNui Bevölkerung bequem auf nur 3% der Sitze in der Allianz-Fußballarena von München Platz hätte, im Ausland wird die Auseinandersetzung inzwischen aufmerksam verfolgt und der Kampf der einheinmischen Inselbevölkerung um ihr angestammtes Land sowie die Eindämmung der Überfremdung durch Festlandchilenen und Ausländer mit grossem Respekt und Sympathie begleitet. Auch von internationalen Organisationen bis hin zur UNO.
Niemand nimmt die Unabhängigkeitsbestrebungen, eine Loslösung von Chile, ernst. Dazu ist die Osterinsel einfach zu klein, ohne eigene Ressourcen. Es geht um mehr Mitsprache durch eine Art von Autonomie sowie die Sicherung der Landrechte der eingeborenen RapaNuis. Der Konflikt um das Hotel Hanga Roa ist dabei nur die Spitze vom Eisberg.
Ich kenne sowohl Chile wie auch die Osterinsel von mehreren Besuchen und habe die traumhaften Landschaften sowie die Herzlichkeit der Bevölkerung bewundert !
Sie dürfen diese Email gerne als Leserbrief veröffentlichen - falls ihnen eine ausgewogene Berichterstattung wichtig ist.
Eduard Werner
München